Sage Schwölleckmanderl

Sage vom Schölleckmanderl

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Schwölleckmanderl

Ein Mandl haust im Schwölleck drin,
sein Hut, sein Kleid wie Laub so grün.

Bald wie ein Zwerglein schwach und klein,
bald wie ein Riese, stark kanns sein.

Zumeist ist es den Menschen gut,
den Armen es gern Gutes tut,

Wer lärmt im Wald der macht es wild,
und gleich des Mandl´s Rache fühlt.

Das bekam einst auch ein Fuhrmann zu spüren, der mit seinem Kohlengespann laut singend, peitschenknallend und fluchend von Lassing nach Hollenstein unterwegs war. Ein Wink des Schwölleckmanderls genügte, und schon hingen Wagen und Ochsen samt dem verdutzten Ruhestörer hoch auf einem Haselstrauch. Der Kobold lachte sich halb krumm, als der Bedauernswerte da oben gar in Reimen zu beten begann: „O Herr im Himmel, steh mir bei, o hilf und mach mich wieder frei. Des Schwölleckmanderls Zaubermacht hat mich in arge Not gebracht!“ Ein wenig ließ es den Fuhrmann noch zappeln, aber dann hob es ihn wieder auf die Straße, als ob nicht gewesen wäre.

Bevor nun jemand die alten Geschichten belächelt: Das Schwölleckmanderl wacht übrigens noch heute im Auftrag der Marktgemeinde Göstling darüber, dass im Mendlingtal Ruhe herrscht.

Kontakt:
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Kassa Mendlingtal: +43(0)7484 7289
Jausenstation „Hammerherrenhaus“: +43(0) 7484 25125

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